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Positive Aktivitäten – angenehme Ereignisse

Angehörige können Betroffene unterstützen, indem sie positive Ereignisse oder Aktivitäten erfassen und in einen Tages- oder Wochenplan einbinden.

Bild von zwei Kino Eintrittskarten

Gibt es für eine Person sehr wenige angenehme Tätigkeiten oder Ereignisse, dann fühlt sie sich depressiv, bedrückt und niedergeschlagen. Hier kommen Depressive rasch in einen Teufelskreis. Denn wer deprimierter Stimmung ist, neigt dazu, sehr wenig aktiv zu sein und reduziert somit die Wahrscheinlichkeit positiver Erlebnisse.

Bei der Einbindung positiver Ereignisse in einen Tages- oder Wochenplan gilt es, Überforderungen zu vermeiden. Betroffene sollten vielleicht mit einfachen und leichten Aktivitäten beginnen und so gleich erste Erfolgserlebnisse haben.

Beispiele angenehmer Ereignisse:

  • Ins Grüne fahren
  • Für sich selbst Dinge einkaufen
  • Ein schönes Buch lesen
  • In ein Lokal gehen
  • Autofahren
  • Radio hören
  • Briefe erhalten
  • Fotografieren
  • Gut essen
  • Sich künstlerisch betätigen
  • Karten spielen
  • Lachen
  • Puzzle, Kreuzworträtsel lösen
  • Leger gekleidet zu sein
  • Ein Bad nehmen
  • Jemandem helfen
  • Leute beobachten
  • Küssen
  • Vor sich hinsingen

Quellen:
Hautziger M. Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen. Beltz Psychologie VerlagsUnion, Weinheim, 2003.
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Foto: Pixelio.de