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Hilfe für Betroffene

Eine Depression kann heute erfolgreich behandelt werden. Sie klingt bei geeigneter Therapie innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten ab.


Illustration veranschaulicht, dass die Behandlung der Depression mit und ohne Medikamente gemeinsam auf Stoffwechselveränderungen im Gehirn bei Depression beeinflussen.

Wege aus der Depression

Menschen, die mitten in einer depressiven Episode stecken, können sich oft nicht vorstellen, dass dieser freudlose, belastende Zustand ein Ende nimmt. Doch es gibt gut wirksame Medikamente und hilfreiche psychotherapeutische Verfahren. Allerdings benötigt die Heilung eine gewisse Zeit und es ist gut, wenn der Patient in dieser Phase von Angehörigen oder Freunden einfühlsam unterstützt wird.


Behandlung ohne Medikamente

  • Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Schlafentzugstherapie
  • Lichttherapie
  • Elektrokrampftherapie

Behandlung mit Medikamenten

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Bei leichteren Formen der Depression ist die Behandlung ohne Medikamente ähnlich erfolgreich wie eine Behandlung mit Medikamenten.


Medikamente bei schwerer Depression notwendig

Foto: Frau sitzt mit dem Rücken zum Betrachter und blickt aufs Meer.

Foto: pixelquelle.de

Schwerere Formen der Depression oder solche, die sich schon über einen längeren Zeitraum erstrecken, bedürfen einer medikamentösen Therapie. Eine Behandlung mit Antidepressiva ist hier notwendig, um die Beschwerden möglichst schnell zu bessern und die Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Antidepressive Medikamente regulieren den Stoffwechsel im Gehirn und führen so zu einem Rückgang der depressiven Symptome. In der Akutphase müssen Arzt und Patient gemeinsam die individuell passende Dosis des Medikaments herausfinden.

An die Akuttherapie schließen sich die Erhaltungstherapie und die Rezidivprophylaxe an, um einen Rückfall zu verhindern. Eine neuere Klasse antidepressiver Medikamente, die so genannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), hat sich in der Behandlung depressiver Erkrankungen als wirksam und gut verträglich erwiesen.

Quellen:
Berger M et al.: Psychiatrie und Psychotherapie. Urban & Fischer, München 2000.
Möller H-J et al.: Therapie psychiatrischer Erkrankungen. 2. Auflage, Thieme, Stuttgart 2000.